Falkenstein und Schrammsteine

Lesen Sie auch den ersten Teil unserer Reisereportage zur Sächsischen Schweiz: https://besttripp.wordpress.com/2021/07/04/sachsische-schweiz-die-elbe-und-die-bastei/

Die Faszination für die wilde Landschaft rund um Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz hat uns nicht losgelassen. Nach schönen Spaziergängen durch den gepflegten Kurort entdeckten wir eher zufällig, bei einem abendlichen Ausflug auf einem Wanderweg, den ruhig und idyllisch gelegenen Falkenstein nördlich von Bad Schandau. Grund genug für uns, die Region ein zweites Mal zu besuchen. Der Campingplatz Ostrauer Mühle im Kirnitzschtal war erneut unser Domizil, von hier aus führen schön angelegte Wanderwege in die weite Landschaft.

Ein erster Blick auf den Falkenstein – Fotos: Gerd Spranger

Den neuen Andrang auf diese Tourismusregion erlebten wir im Herbst 2020 auf unserem Ausflug zu den Schrammsteinen. Viele Wanderer und „Bickpacker“, unterwegs auf einem der Weitwanderwege, waren mit uns unterwegs. Die Runde über den Falkenstein, Panoramaweg, Jägersteig und hinauf zum Grat über die Schrammsteine ist zwar nur zehn Kilometer lang, doch die vielen einmaligen Natureindrücke ließen uns die Wanderung auf vier Stunden ausdehnen.

Bereits der knapp einstündige Weg zum Falkenstein, auf den wir immer wieder Fotopausen einlegen, führt durch eine eindrucksvolle Waldlandschaft, in der sich wie aus dem Nichts heraus immer wieder geheimnisvoll anmutende Felsformationen erheben. Die Mächtigste unter ihnen ist zunächst der Falkenstein, der als mächtiger alleinstehender Sandsteinblock 100 Meter in die Höhe ragt. Auf ihm trohnte in früheren Zeiten eine Burgwarte mit weitem Blick in das Land und auf die Elbe. Heute ist er nur durch Kletterer zu ersteigen. Weiter führt der Weg zum Großen Schrammtor, ein Felseinschnitt als direkte Verbindung zu den Schrammsteinen. Wir gehen aber ein Stück entlang des Elbleitenweges, um einen Blick auf die Flusslandschaft zu bekommen, vorbei am Kesselturm und Thorstein, bevor wir hinüber zum Jägersteig wechseln. Ein ruhiger Abschnitt, den die meisten Besucher abkürzen. Endlich weist uns dann ein Wegweiser die Richtung zum Gratweg über die Schrammsteine. Bevor wir aber den erreichen, bezwingen wir einige steile Eisenleitern, die über Jahrzehnte hinweg viele Generationen von Besuchern die Besteigung ermöglichten.

Oben erwartet uns nicht nur eine grenzenlos phantastische Aussicht, sondern gefühlte 100 Menschen, die sich entlang des gut begehbaren und gesicherten, etwa 700 Meter langen Gratweges drängen. Es ist Platz genug und alle Wanderfreunde verhalten sich sehr rücksichtsvoll und sind sichtlich überwältigt von dieser Naturkulisse. Ob die Weite der Wälder, die aus dem Tschechischen kommende Elbe, die bizarren hohen Felsformationen oder ganz einfach das Spiel des Lichts zwischen den Höhen und Tälern. Unvergessene Momente und Höhepunkt unserer Reise in die Sächsische Schweiz. Gemütlich schließen wir diese einzigartige Wanderung zurück zur Ostrauer Mühle im Kirnitzschtal.

Die Region zwischen dem tschechischen Děčín (Tetschen) und Pirna, 30 Kilometer nordöstlich von Dresden entlang der Elbe, der Nationalpark Sächsische Schweiz, wird zu Recht als eine der schönsten von Deutschland angesehen. Sie erlebt einen neuen Run, denn Urlaub in Deutschland ist wieder voll im Trend. Die Reisenden suchen die Sicherheit im eigenen Land. Der Tourismusverband Sächsische Schweiz empfiehlt die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und hebt besonders die gute Bahnanbindung von Dresden nach Bad Schandau mit dem Eurocity hervor.

Hier unsere Bildergalerie:

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