Campen bleibt ein Abenteuer

Vor etwa zehn Jahren, nachdem unsere zwei Jungs groß und selbständig waren, kehrten wir zurück zu unseren Urlaubs-Wurzeln, nämlich zum Camping. Zuerst starteten wir einige Tests mit unserem etwas älteren Großzelt und später im Bungalow auf unserem Lieblings-Campingplatz. Langsam reifte dann der Entschluss, sich ‚was Eigenes‘ zu kaufen um flexibel zu sein, vor allem für spontane Urlaube, manchmal ’nur‘ ein langes Wochenende. Eine erste Adresse war damals, vor fünf Jahren, die f.re.e in München, Bayerns größte Reise- und Freizeitmesse. Unserer Spontanität und Begeisterung folgte die Ernüchterung, denn es war schnell klar, dass es unter 22.000 Euro – mit etwas Ausstattung – keinen Wohnwagen zu kaufen gab, der uns gefallen würde. Eher zufällig entdeckten wir dann auf der f.re.e in München einen Zeltcaravan für rund 8000 Euro und waren über das System und die Größe des Faltcaravan begeistert.

Ein Zeltcaravan hat auch Nachteile

Mit ihm haben wir in den letzten fünf Jahren sehr schöne Urlaube gemacht. Nun steht eine neue Entscheidung an, denn wir lernten auch die Nachteile des Zeltcaravans kennen. Bei Reisen in den Norden von Deutschland wird es im Früh- und Spätsommer in den Nächten kalt. Auch das Ein- und Ausräumen des Equipments erfordert Organisationstalent – das wir zum Glück haben. Für kurze Trips, für unsere Besttripp.de, funktioniert der Trigano-Zeltcaravan auch ohne Vorzelt, das für längere Urlaube im warmen Süden ein echtes Highlight ist. Aufbau und vor allem der Abbau des Faltcaravan benötigen dann aber doch etwas Zeit und trockenes Wetter.

Ein Budget bis 15.000 Euro

Der Eriba-Feeling liegt mit 22.000 bis 28.000 Euro dann doch deutlich über dem Budget. Zum Test hatten wir ihn ausgeliehen.

Es reift nun die Idee eines kleinen Wohnwagens für ‚kleines Budget‘ bis 15.000 Euro. Und hier hat der Markt mittlerweile doch einiges zu bieten. Etwa von Dethleff’s der C’Joy oder der C’Go mit Preisen von 13.000 bis 15.000 Euro in der Grundausstattung. Aber hier beginnt bereits das Problem. Was ist drin im Preis, was brauche ich für Extras und: Auf der Homepage des Herstellers findet sich keine Preisliste. Damit wird ein Vergleich schwierig, ist das Absicht? Auf alle Fälle haben diese neuen Modelle einen großen Vorteil, sie sind nämlich Leichtgewichte und liegen in der zulässigen Gesamtmasse (also Eigengewicht plus Zuladung) bei 1.100 bis 1.300 Kilo. Leichter ist nur noch der Coco von Dethleff’s mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 900 Kilo.

Bei den Leichtwohnwagen
lohnt ein Vergleich

In dieser Klasse bietet auch Bürstner einen kleinen Wohnwagen an, etwa den Premio-Life ab 12.250 Euro Basispreis. Die Suche ist hier etwas leichter, denn die Preise sind angegeben. Auch im Gewicht hält er mit 1100 Kilo mit seinem Konkurrenten gut mit. Die Hersteller Adria, Hobby oder Hymer liegen preislich über 15.000 Euro. Die Caravans von Knaus, Sterckeman, T@B und Weinsberg bieten ebenfalls Modelle unter 15.000 Euro, zum Teil sogar deutlich darunter, zumindest in der Basisversion. Ein Vergleich lohnt sich. Und auch hier finden sich einige Leichtwohnwagen.

Ein kleiner Wohnwagen mit 750 Kilo

Was nun, bei der großen Auswahl an Herstellern und Modellen? Man könnte dabei fast den Kopf bzw. die Übersicht verlieren. Auf unserer Suche fanden wir noch einen weiteren ‚Mitspieler‘ aus polnischer Produktion des Herstellers Niewiadow, und damit waren wir nun ganz aus dem Konzept. Ein Kleinwohnwagen mit gerade mal 750 Kilo und zu einem Preis von unter 10.000 Euro. Ist das die gesuchte Alternative? Wir sind mitten drin im Abenteuer Campen auch ganz ohne Urlaub und Campingplatz. Wir haben die Qual der Wahl und es hilft nur eins, nämlich die persönliche Besichtigung vor einem Kauf oder einem Mieten.

Ein Campingparadies in Tirol

Die großen Reisemessen sind im April bereits vorüber und neue Messegelegenheiten gibt es erst im wieder. Bei unserer Recherche fanden wir dann in Tirol, beim Campingparadies Krug, eine vielversprechende Adresse. Der Anbieter führt den Hersteller Niewiadow im Angebot und eine gute Auswahl an leichten Caravans. Von unserem Standort, in der Nähe von Salzburg, ist eine Entfernung von 135 Kilometern auch kein echtes Hindernis. So machten wir uns auf den Weg unseres Abenteuers Campen auf Besttrip.de . Mehr davon lest ihr in unserer nächsten Reportage. Nur soviel verraten wir jetzt schon. Die Reise dorthin hat sich auf jeden Fall gelohnt für unsere Suche nach dem richtigen Caravan. Ob Kauf oder die Miete eines Wohnwagens, das Campingparadies Krug ist eine gute Adresse.

Zum Schluss aber noch einige grundsätzliche Gedanken
zum Thema ‚Wohnwagen‘.
Schreibt uns einfach einen Kommentar oder eine Email (pressespranger@yahoo.de), die wir gerne veröffentlichen.

Ein Wohnwagen ist immer eine gute Wahl

Also, ein Wohnwagen ist nach Wikipedia „ein Anhänger für Kraftfahrzeuge, in dem sich eine Wohnungseinrichtung befindet.“ Und das trifft die Sache gut formuliert auf den Punkt. Mit einem Anhänger bleibt man flexibel, auch am Platz seiner Urlaubswahl. Preislich liegt ein Caravan mitunter bei einem Fünftel im Vergleich zum Reise- und Wohnmobil. Größe und Ausstattung sind vergleichbar, doch den Caravan kann mit Vorzelt am Campingplatz stehen bleiben. Das Zugfahrzeug, das Auto meiner Wahl, wechsle ich nach belieben, was bei einem Wohnmobil mit Preisen ab 50.000 Euro deutlich schwieriger wird. Auch zum Einkauf im Supermarkt ist das große Gefährt eher weniger geeignet. Also, ein Wohnwagen ist immer eine erste Wahl.

Unsere Reise führt uns in die Nähe von Innsbruck nach Wattens, zum Camping und Wohnwagen Krug. Mag. Andreas Krug ist spezialisiert auf Wohnwagen und bezeichnet das Unternehmen selbst als größten Händler in diesem Segment in Tirol. Lesen Sie demnächst mehr, hier auf besttripp.de

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