Frühling in den Alpen auf der Piste

Steinplatte und Winklmoos nur bedingt zu empfehlen

Herrliche Aussichten, gute Pisten und Föhnwetterlage auf der Steinplatte. Im Hintergrund der Zahme Kaiser in Tirol. Foto: gsp … auf das Bild klicken …

Noch sind die Berge über 1500 Meter von Schnee bedeckt, doch die Temperaturen klettern an schönen Tagen bereits auf 16 Grad in der Sonne. Es ist März geworden und die letzten Wochen für ungetrübten Ski- und Snowboard-Genuss sind angebrochen. Kurzentschlossen machten wir einen Abstecher nach Winklmoos (Bayern) und auf die Steinplatte (Salzburg). Zwei Skigebiete die sich ideal ergänzen, doch der Ansturm war überwältigend, direkt an den Grenzen nach Bayern, Salzburg und Tirol.

In Winklmoos hunderte Menschen an den Schaltern

In Winklmoos standen am Montag hunderte Menschen in fünf langen Schlangen für Liftkarten an. Die Parkplätze waren an diesem Montag bis zum Abwinken gefüllt und unter dreißig Minuten Wartezeit ‚ging nichts‘. Endlich, nach einer Stunde, erreichten wir dann oben das Skigebiet, und auch wieder viele, viele Menschen und lange Schlangen an den Liften. Der Schnee war schwer und nass und damit grenzwertig. Familien und ihre Kinder aber hatten jede Menge Spaß. Auf den sanft abfallenden Pisten ist sicheres Fahren gut möglich.

Steinplatte hält den besten Lift geschlossen

Etwas sportlicher und mit deutlich weniger Wartezeiten starteten wir am Samstag darauf von Waidring aus auf die Steinplatte. Hier geht es etwas höher, auf 1.670 Meter, eigentlich sogar auf 1860 Meter. Man hatte aber die beheizte 6er-Sesselbahn auf den Plattenkogel kurzerhand geschlossen. Die Sitze waren auch bereits abmontiert, so dass es nicht den Eindruck hatte, dass der Lift in der Nachsaison noch mal anfährt. Sparmaßnahmen auf Kosten der Skifahrer und Snowboarder?

In direkter Nachbarschaft die Skialmen Lofer, Sonntagshorn und Bayern mit dem Predigtstuhl bei Bad Reichenhall. Foto: gsp … auf das Bild klicken …

Es wäre zugleich der schönste und schnellste Lift ganz nach oben gewesen, auch der einzige mit einer schwarzen Abfahrt. Schade, da zunächst auch die Sesselbahn Bäreck geschlossen war. Erst gegen 11.30 Uhr öffnete man hier und ermöglichte so spät noch die Auffahrt in den schönsten Pistenbereich der Steinplatte. Ohne diese beiden Lifte drängten sich die Massen an zwei Bahnen und so hieß es auch hier Wartezeiten von bis zu 20 Minuten in Kauf zu nehmen.

Fazit: Es gibt bessere Skigebiete

Auf der Steinplatte leider geschlossen, der schönste und schnellste Lift nach oben.

Die Eröffnung der Bäreck-Sesselbahn sorgte dann mit einem Ende des unbefriedigten Zustandes, doch verlagerten sich die Wartezeiten nun an diesen Lift. Das kleine Skigebiet Steinplatte kann ohne den dringend benötigten Plattenkogel-Lift nicht punkten. Die phantastische Aussicht entschädigt nur bedingt. Dann lieber weiterfahren, etwa nach Fieberbrunn oder zum Kitzsteinhorn, wo auch im April noch hervorragende Bedingungen herrschen.

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