Rhodos ein Juwel zwischen Ägäis und Mittelmeer

Sommer in Rhodos mit Temperaturen bis 28 Grad, während zuhause auf den Bergen der erste Schnee fällt. Das allein schon macht den Urlaub zu einem Vergnügen, die Reise lohnt sich in jedem Falle. Doch ist die viertgrößte griechische Insel Rhodos viel mehr als ein Urlaubsdomizil mit sonnigem Sandstrand und warmen Meereswellen. Über weite Gebiete ist sie felsig und karg, wie man es so weit südlich wohl auch erwarten darf. Doch im Landesinneren und verstärkt an der Nordwestküste findet sich viel Grün, auch Wald und vereinzelt richtige Naturidyllen, von denen wir auf unserem Besttripp einige kennen lernen durften.

Eine Oase im kargen Land

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Die erste kleine Oase fanden wir um unsere gleichnamige Hotel-Bungalow-Anlage (Oasis) bei Afandou. Uralte Olivenbäume, Zitronen- und Orangenbäume, hohe Palmen, große Bananenstauden und anderes üppiges Grün werden dort liebevoll vom hauseigenen Gärtner gepflegt und umgeben die kleinen, sich gut in das Terrain einfügenden Gästehäuschen. Im Zentrum der Anlage nutzten wir gern den Pool mit großzügig angeordneten Sitzgruppen und die große, mit bequemen Sonnenliegen ausgestattete Liegewiese, der Urlaub kann beginnen. Mittags und abends wurde hier ein Buffet mit landestypischen Speisen aufgebaut. Wir fühlen uns in der Anlage gut aufgehoben und kamen sprichwörtlich in den Genuss der guten griechischen Gastfreundschaft. Es war unser Reise-Domizil für eine Woche, das in aller Einfachheit seinem Namen Ehre macht.

Meer, Strand und Sonne

Das Meer zeigte sich in seinen schönsten Farben, mit herrlicher Wasserqualität und mit Temperaturen über 20 Grad. Unsere erste Begegnung war im wahrsten Sinne umwerfend am weiten und wenig belebten Strand von Afandou. Hohe Wellen brandeten an die Küste mit langem Kiesstrand und nur vorsichtig traute ich mich ins Wasser, übrigens als einziger soweit ich sehen konnte. Tagsüber herrschen hier im Oktober immer noch Temperaturen von 25 bis 28 Grad vor.

Feinster Sandstrand in Tsambiki

Als Gruppe fuhren wir Tags darauf rund 20 Minuten mit dem Auto an den herrlichen Sandstrand von Tsambiki. Wir genossen dort den weißen, feinen Sand, viel Sonne und ein leicht zugängliches Meer. Besonders gut fanden wir auch die Strandbars mit gutem Speisen- und Getränkeangebot und freundlichem Service. Wie fast überall auf den griechischen Inseln sind auch hier die Toilettenanlagen nur im äußersten Notfall zu empfehlen. Wir waren mit zwei Leihautos unterwegs, zwei alten Sanderos Cordoba (2007), die der deutsche TÜV wohl ausgemustert hätte. Der örtliche Vermieter ‚Olympic Car Rentals‘ war zwar der Günstigste, doch die Autos entsprechend – leider.

Restaurant Vorino bei Psinthos

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Zu den sehenswerten Ausflügen auf unserem Besttripp.de zählt die Fahrt von Avandou in Richtung Psinthos, hinein in die Berge, die hier nicht zu hoch sind. Die kleine Straße zweigt im Ort ab und führt bergauf in unberührte Landschaft mit weiten Ausblicken in das Landesinnere, hinüber zum 825 Meter hohen Berg Akramitis und zurück auf das Mittelmeer. Dazwischen kleine Olivenhaine, landwirtschaftliche Flächen mit karger Bewaldung, kleine Schluchten und ab und zu Ziegen am Straßenrand. Nach Psinthos geht es nochmals wenige Kilometer weiter bergauf in Richtung des bekannten ‚Butterflies‘, dem Tal der Schmetterlinge. Einige hundert Meter nach dem Orstausgang von Psinthos ‚entdecken‘ wir das Restaurant ‚Vorino‘, für uns mit sehr herzlicher Gastlichkeit und bester Küche. Wir sind hier mehrfach zu Gast gewesen.

Abstecher in das Tal der Schmetterlinge

Ein erstes ‚Wow-Erlebnis‘ bietet sich uns mit dem Erreichen der Höhenkuppe, die mit einem Schild für Imbiss und Parkplatz rechtzeitig angekündigt wird. Plötzlich nämlich erstreckt sich die Nordwestseite der Insel vor einem. Der Blick reicht über die Ägäis hinüber zur Türkei, wo karge, felsige Berge aufragen. Wir machen kurz Station, wollen die Aussicht natürlich auf ein paar Fotos einfangen. Dann geht es auf extrem kurviger Strecken zwei Kilometer hinab zum Schmetteringstal, touristisch voll erschlossen und fünf Euro Eintrittsgebühr. Die lohnen aber allemal. Das Tal ist eigentlich ein kleiner Bergeinschnitt, eine kleine Schlucht, durch die sich ein Bach schlängelt. Üppiges Grün, alte Bäume und eine wie verzaubert wirkende Landschaft. Von Juli bis in den September hinein auch mit garantierter ‚Schmetterlings-Begegnung‘.

Naturparadies ‚Sieben Quellen‘ 

Ein ähnlich schönes Naturparadies – im Oktober ganz ohne Schmetterlinge – zeigt sich uns bei den „Sieben Quellen“ in der Nähe von Lardos (auf der Höhe von Lindos). Für einen Moment könnte man vergessen, dass man ganz im Süden, 400 Kilometer südlich von Athen, und stattdessen irgendwo in Südtirol unterwegs ist. Kühles Nass, ein richtiger Wald mit alten Bäumen, dicken Wurzeln, Sträuchern, Moss und herrliche Gerüche begegnen uns. Auch hier sind einige gut angelegte Wege für ausgedehnte Spaziergänge angelegt, Urlaubserlebnis unter südlicher Sonne.

Rhodos-Stadt ist Unesco-Weltkulturerbe

Natürlich zählt zu einer Reise auf die Insel ein Tag in Rhodos-Stadt, die in ihrer Schönheit und Historie in nichts den großen und weltbekannten Städten nachsteht. Nicht umsonst ist die Altstadt ein Unesco-Weltkulturerbe. Der ADAC-Reiseführer für Rhodos formuliert es so: „sie begeistert den Besucher mit einer einzigartigen Mischung mittelalterlich-abendländischer und osmanischer Architektur“, direkt am Meer, am großen Hafen gelegen.

Orient und Okzident

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Die belebten Gassen der Altstadt erinnern an einen orientalischen Basar. Die Geschäfte sind zwar alle ‚in den Häusern‘, reichen mit ihren Auslagen aber weit in die Straßen hinein. Dazwischen schlängeln sich mehr Touristen als Einheimische, es herrscht ein reges Treiben ohne Eile. Die angebotenen Waren – zu finden ist alles von Mode bis zur Handwerkskunst – sind meist von guter Qualität und eine Augenweide. Die Altstadt umgibt eine wehrhafte Mauer, die zu den imposanten Befestigungsanlagen des Johanniterordens zählt, der etwa von 1300 bis 1500 herrschte. Ihnen folgten die Türken bis 1912 (osmanisches Reich) und dann Italien, Deutsche, Briten und ab 1947 endlich war Rhodos wieder Teil Griechenlands – und damit Okzident, die längste Zeit aber Orient.

Hafen vor historischer Kulisse

Vor der mächtigen Johanniterburg erstreckt sich der Hafen über mehrere Kilometer mit prächtigen Yachten und Ausflugsbooten. Entsprechend abwechslungsreich und reizvoll ist ein Besuch von Rhodos-Stadt. Krönender Abschluss für uns war noch eine kleine Hafenrundfahrt mit Blick auf den Meeresgrund und einer tollen Einlage des Speedbootes. Wir waren dann zwar etwas durchnässt, doch Wind und Sonne machten es schnell wieder wett, Spaß pur auf unserem Besttripp.

Lindos mit imposanter Burg

Ein weiteres ‚Muss‘ ist bei dem Besuch der griechischen Insel Rhodos das kleine Städtchen Lindos, gut 50 Kilometer von Rhodos-Stadt entfernt und auf halben Weg zur Südspitze der Insel. Mächtig thront auch hier eine alte Johanniterburg aus der Zeit der Kreuzfahrer. Errichtet wurde sie auf den Resten eines Athenetempels aus de 4. Jahrhundert vor Christus. Um den mächtigen Burghügel herum erstrecken sich hunderte kleiner, weiß gestrichenen Häusern und ein Wirrwarr an engen Gassen. Darin strömen während der Saison von abends bis morgens täglich tausende an Touristen. Im Oktober war es bereits merklich ruhiger und die Geschäfte sind im Stile kleiner Boutiquen eingerichtet, mit meist hochwertigen Waren aus regionaler Produktion.

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Man taucht in dieses bunte und anregende Treiben ein, bevor der Weg durch einige enge Gassen hindurch, sich in die Höhe schlängelt und den Blick auf das Städtchen, die Burg, auf Land und Meer freigibt. Wir gehen bis zur Burg, doch der Preis von 12 Euro Eintritt, um von der Ruine oben einen Blick auf das Meer zu werfen, war es uns nicht wert. Hier machte übrigens der Apostel Johannes Station, bevor er und das römische Schiff vor Italien kenterte und mit Mühe errettet wurde.

Bester Reise-Service an den Airports

Auf unserer Reise nach Rhodos hatten wir dieses Mal Begleitung von ‚Oma‘ mit 80 Jahren. Sie ist gehbehindert und wir waren gespannt, ob wir damit am Airport München und beim Umstieg in Thessaloniki zurecht kämen. Alle unsere Erwartungen wurden übertroffen, ein Dank an den perfekten Service an den Airports. Man ist auf Senioren und Menschen mit Handicup bestens vorbereitet. Mit eigenen Fahrzeugen und Hebeliften geht es an und von Deck, an den Flughäfen München, Thessaloniki und Rhodos wird man wie VIP’s behandelt. Auch bei fast allen Ausflügen, am Strand und bei Besichtigungen konnte ‚Oma‘ mit dabei sein. Oktober ist eine gute Zeit für Rhodos, wir werden gerne wiederkommen. Unser Quartier, die Hotel-Bungalow-Anlage Oasis und auch das Restaurant ‚Vorino‘ empfehlen wir gerne.

Haben auch Sie eine tolle Reisegeschichte mit ein paar Fotos, dann schreiben Sie uns einfach. Gerne veröffentlichen wir.

Email senden an:
pressespranger@yahoo.de
Betreff: Urlaubsreise

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